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St. Hubertus Schützenbruderschaft Bahnhof Reken e. V.

Termine der St. Hubertus Schützenbruderschaft

Keine Termine

40. Vogel von Werner Grave

„Man braucht eine Menge Erfahrung und ein wenig Fingerspitzengefühl. Außerdem ist es von Vorteil, wenn man wie ich von seinem Vorgänger ausführlich angelernt worden ist.“ Mit diesen Worten beschreibt Werner Grave sein ungewöhnliches Hobby, dem er seit mehreren Jahrzehnten nachgeht. 1979 war es, als der im Alter von gerade einmal 18 Jahren von dem erfahrenen Vogelbauer Theo Hagedorn gefragt wurde, ob er nicht dessen Nachfolger werden und ab sofort die Holzvögel für die Bahnhof Rekener St. Hubertus Schützenbruderschaft herstellen möchte. Werner Grave sagte spontan zu. Für ihn war es gar keine Frage, in die Fußstapfen von Hagedorn zu treten, der sein Amt als Vogelbauer aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

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So sieht er aus: Der vierzigste, von Werner Grave für die St. Hubertus-Schützen gebaute Holzvogel.

Inzwischen ist es bereits der 40. Vogel, den der gelernte Schreiner mit viel Liebe in Kleinarbeit hergestellt hat und den die St. Hubertus-Schützen am Samstag, 30. Juni beim Königsschießen ab 12.30 Uhr in Üllenberg’s Büschken von der Stange holen müssen. Seinen Jubiläumsvogel habe er nach den alten Schablonen seines Vorgängers gebaut, stellt der 57-jährige fest, aus Pappelholz und aus einem Stamm ohne Äste. Zuerst den 60 Zentimeter langen Korpus, an den zum Schluss der Kopf, die Krone, die Flügel, das Zepter und der Apfel geklebt werden. Für die Bemalung sei auch dieses Mal wieder die amtierende Throngemeinschaft zuständig gewesen, und für die Dekoration werde bei der Vogeltaufe am Mittwoch vor dem vom 29. Juni bis zum 1. Juli stattfinden Schützenfest gesorgt, erläutert der Jubilar.

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Werner Grave zeigt die Schablonen, die ihm 1979 von seinem Vorgänger Theo Hagedorn übergeben worden sind.

Seit der vorgeschriebenen Verwendung von Pappelholz ist es nicht mehr so einfach, einen Holzvogel zu bauen, der nicht zu schnell zu Boden geht, aber auch nicht bis in die Dunkelheit hängen bleibt. Zum Glück hat Werner Grave das bisher gut hinbekommen: Seine Vögel vertragen zwischen mindestens 150 und idealerweise höchstens 350 Schuss. Dass es dieses Mal erneut passt und der Nachfolger von König Pascal Hellwig in einem angemessenen zeitlichen Rahmen ermittelt wird, davon ist der Bahnhof Rekener Brudermeister Carsten Strohkamp überzeugt: „Auch der Jubiläumsvogel von Werner Grave wird für einen spannenden Kampf um die St. Hubertus-Königskette sorgen. Das garantiert der große Erfahrungsschatz unseres Vogelbauers, der hoffentlich noch lange Zeit für die Herstellung der Ziele in unserem Kugelfang sorgen wird.“ (hh Reken-aktuell)

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