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St. Hubertus Schützenbruderschaft Bahnhof Reken e. V.

Ehrenmal

Ehrenmal alt 2
Wenn man über die Entstehung des Ehrenmals in Bahnhof Reken berichten soll, so gibt es zwei Handlungsstränge, die zeitweise parallel liefen, bis das die Angelegenheit letztlich doch zur Einheit kam und am jetzigen Standort ein gelungenes Ende fand.

Ab Gründung unsere St Hubertus Schützenbruderschaft war es üblich, die Ehrung der Toten auf dem Friedhof am Kreuze durchzuführen. Ab Ende der 60er Jahre zeigte sich zunehmend, dass die Bevölkerung das Bahnhofs immer weniger an den Totenehrungen teilnahm, bis schließlich ganz fernblieb. In der Hauptsache waren es Zeitgründe, einmal für die Bruderschaft, die ein verhältnismäßig langen Anmarsch in Kauf nehmen musste, zum anderen auch für die Bevölkerung des Bahnhofs, die anschließend an den ersten Aktivitäten im Zelt wegen der schnellen Abfolge der Ereignisse nicht mehr teilnehmen konnte. So fand die Totenehrung fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ein Zustand der die Bruderschaft nicht zufrieden stellen konnte

So kam Ende der 60er Jahre der Wunsch im Vorstand unsere Bruderschaft immer dringender, doch die Erreichung eines Ehrenmals zu forcieren. Man war sich vornherein einig, dass die Gedenkstätte an zentraler Stelle errichtet werden sollte. Zum damaligen Zeitpunkt kam nur ein Platz an der St. Elisabeth Kirche in Frage. Doch die Diskussionen schleppten sich hin und verwischten so die Konturen einer Ursprünglich klaren Vorstellung. So musste ein Fachkomitee mit erweiterter Kompetenz gebildet werden, um einen Fortgang der Planung zu erreichen.


Es wurden Verhandlungen mit dem Bildhauer Mazotti aus Münster aufgenommen, dem es gelang, innerhalb kurzer Zeit drei Entwürfe vorzulegen. Man einigte sich auf eine einfache Darstellung des Erlösermotives (Anlehnung an Motive der Gotik), Nachdem die beiden Blöcke durch Mazotti fertig gestellt waren, gingen die Schützenbrüder flugs ans Wer

k, um das Ehrenmal zum Schützenfest fertig zu stellen. Die Einweihung erfolgte am 05.07.1970 unter großer Beteiligung der Bevölkerung durch unseren damaligen Pastor Johannes Berger.

Ehrenmal neu

Doch hiermit stand das Ehrenmal noch nicht am heutigen Platz. Im Jahr 1987/88 wurde ein Antrag gestellt das Ehrenmal in einen neuen entstehenden Park umzusetzen. Der Antrag wurde wohlwollend mit Zusicherung einer finanziellen Unterstützung von der Gemeinde genehmigt. Die Neugestaltung unter Verwendung des von dem Bildhauer Mazotti geschaffen Bildstockes gelange idealer Weise. Hierbei ist die planerische Leistung von Mechthild Schmidt hervorzuheben. Die Ausführungsplanung und Ausführung oblag unserem Schützenbruder Josef Besseling. Viele freiwillige Helfer der Bruderschaft ließen zusammen mit dem Vorgenannten eine erhabene Gedenkstätte entstehen. Eine Einweihung erfolgte im Juni 1988.

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